Open Call Ideenwettbewerb Zukunft Wohngenossenschaften Basel
Zum 100-Jahre-Jubiläum der «wohnbaugenossenschaften nordwestschweiz» wird ein Denkraum zur Zukunft des genossenschaftlichen Wohnens eröffnet. Ein Ideenwettbewerb erforscht spekulative Strategien und erprobt sie an drei Beispielgenossenschaften.
Im Rahmen eines Ideenwettbewerbs geht es darum, einen kollektiven Denkraum zu eröffnen, in dem unter den aktuellen Herausforderungen exemplarische Fragestellungen zum künftigen Wohnen und Zusammenleben reflektiert werden und und diese als fragmentarisch vertiefte Vorschläge anhand dreier auserkorener Genossenschaften zu erproben.
Am Beispiel dieser drei Genossenschaften sollen spekulative Zukunftsstrategien zur baulichen, sozialräumlichen und partizipativen Weiterentwicklung der jeweiligen Liegenschaften formuliert werden. Wichtig ist dabei der Fokus auf einen ganzheitlichen Ansatz, der die Geschichte der bestehenden Genossenschaft zukunftsfähig weiterspinnt. Die vorgeschlagenen Entwürfe sollen dabei möglichst exemplarischen Charakter haben, damit sie bestenfalls auch für andere Genossenschaften zur Inspiration und Weiterentwicklung dienen. Gesucht sind also exemplarische Lösungsansätze, die im Idealfall «Vorbildcharakter» haben. Der Wohnschutz ist dabei vorgegeben: Die Mieter:innen bleiben in ihren Wohnungen und die bestehende Bausubstanz ist möglichst zu erhalten und aufzuwerten.
Open Call
Im Rahmen eines öffentlich ausgeschrieben, anonymen Open Calls werden sechs Teams gesucht. Die Ausschreibung richtet sich an Architekt:innen und Planende, wobei auch Arbeitsgemeinschaften oder interdisziplinäre Teams erwünscht sind. Die Bewerbung umfasst:
1 x A3 (quer) mit Thesen, Konzeptideen, Gedanken, Zeichnungen und Bildern zur Aufgabenstellung.
Form und Inhalt sind frei.
Das A3 im Querformat ist bis Mittwoch, 5. April 2025 um 18:00 als PDF per Mail an lukas.gruntz@gewona.ch einzusenden. Der Open Call erfolgt anonym. Auf dem A3 dürfen sich keinerlei Hinweise auf das eingebende Team finden. Die Verfahrenssprache ist deutsch.
Das Beurteilungsgremium wählt Mitte April die am Ideenwettbewerb teilnehmenden sechs Teams aus. Diese werden danach postwendend informiert.